Minoteries, Genf

Trotz Energiewende: Respekt für einen Bau der 1970er-Jahre

Der Gebäudekomplex Minoteries mit 329 Mietwohnungen stammt aus den 1970er-Jahren. Die notwendige Renovation verbessert vor allem den Energiekonsum und passt ihn heutigen Standards an. Dabei soll der Charakter der Gebäude erhalten bleiben.

Die wesentlichen Eingriffe:

  • die Isolation der Gebäudehülle,
  • die Verbesserung der Dächer, inklusive der Montage von Photovoltaik-Elementen,
  • die Instandstellung und Optimierung der technischen Installationen.

So lässt sich die Genfer Strategie der hundertprozentig erneuerbaren Energie einhalten.

Die Neugestaltung der Galerien im Erdgeschoss ist der auffälligste Eingriff. Durch die Entfernung des Daches entstehen hier transparente und besser zugängliche Räume – eine Entschärfung der Sicherheitssituation.

Jahr 2019
Ansprechpartner Robin Kirschke
Auftraggeber Ville de Genève
Architekt Itten+Brechbühl AG
Wettbewerb 1. Preis 2010
Planung 2010 - 2015
Baubeginn 2016
Inbetriebnahme 2019
Geschossfläche 41 048 m2
Bauvolumen 131 353 m3
Wohnungen 329