Betagtenzentrum Eichhof, Luzern

Gefordert ist höchste Sensibilität

Ein Modell für das aktuelle Bauen für das Alter sind Sanierung und Erweiterung des 1973 erbauten Pflegeheims Eichhof in Luzern. Die Richtlinien hiessen: durch Klarheit Orientierung schaffen, durch Wohnlichkeit die Individualität bewahren, durch Funktionalität die Pflege erleichtern.

Entscheidend war der Bau von zwei Lichthöfen, die ebenso wie das Farbkonzept als Orientierungshilfe dienen. Ein- und Zweibettenzimmer ersetzen die spitalmässigen Vierbettenzimmer.

Die Eingangshalle erinnert an eine Hotellobby und ist mit ihrer offenen Infrastruktur ein Ort der Begegnung. Demgegenüber bietet das neue Betagtenzentrum den Demenzkranken durch klare Strukturen die notwendige architektonische Geschlossenheit. Dazu gehört auch der geschützte Garten.

Jahr 2008
Ansprechpartner Christoph Arpagaus
Auftraggeber Stadt Luzern, Baudirektion
Architekten Itten+Brechbühl AG
Studienauftrag 1. Preis 2003
Planung 2005–2006
Baubeginn 2006
Inbetriebnahme 2008
Geschossfläche 13 300 m2
Bauvolumen 47 300 m3
Pflegegruppen 7
Betten 144
Fotos Markus Beyeler, Hinterkappelen