Zum 100-Jährigen Jubiläum im 2022 lancierte IB als Geschenk für die kommende Generation von Architekturschaffenden den studentischen Ideenwettbewerb UTOPIA.
Ziel des Wettbewerbs ist es, den Studierenden eine Plattform für Zukunftsthemen zu geben.
Die dritte Ausgabe konzentriert sich auf den aktuellen Architekturdiskurs – und insbesondere auf die dringende Notwendigkeit architektonischen Handelns im Hier und JETZT.
Seit der Gründung vor genau 100 Jahren setzt IB sich mit architektonischen Fragen zur Zukunftsgestaltung auseinander. Unsere Gründerväter, Otto Rudolf Salvisberg und sein Protégé Otto Brechbühl, hatten eine Utopie des Lernens entwickelt, die 1928 zum ersten Rang im Wettbewerb für das Institutsgebäude Muesmatt der Universität Bern führte. Dies ist die Inspiration für die Lancierung des Wettbewerbs: Was ist der stärkste Eindruck des Lebensgefühls, was ist der Organismus, im Sinne Salvisbergs und Brechbühls, für die Zukunft des Lernens? Diese Frage richtete sich als Ideenwettbewerb für Studierende explizit an die kommende Generation von Architekturschaffenden – denn ihre Visionen werden unsere Zukunft prägen.
Das Preisgericht traf sich zur Beurteilung der eingereichten Projekte, welche bei der Preisverleihung am 03.09.2026 im Schweizerischen Architekturmuseum mit anschliessender Podiumsdiskussion in Basel vorgestellt wurden.
Das Preisgericht bestand aus renommierten Expert:innen:
• Florian Graf, Architekt, Künstler, Basel
• Jeanette Kunsmann, Architektin, Chefredakteurin des DETAIL-Magazins, München
• Tanja Reimer, Architektin, Gastprofessorin an der EPFL, DOSCRE, Zürich
• Valentin Rilliet, bildender Künstler, Zürich
• Yuma Shinohara, Kurator, S AM Swiss Architecture Museum, Basel
Internes Preisgericht, nicht stimmberechtigt:
• Lidor Gilad, Partner, Mitglied der Geschäftsleitung, IB Lugano + Zürich
• Daniel Blum, Mitglied der Standortleitung, Leiter Entwurf IB Basel
• Karina Hüssner, Architektin, Leiterin Business Development + Atelier IB
Ergebnis des Wettbewerbs
Um die Vielfalt der Herangehensweisen zu würdigen, beschliesst die Jury gleichwertige Preise und Anerkennungen unter sieben verbleibenden Projekten zu verteilen.
Im Rahmen des Wettbewerbs für Studierende stand dem Preisgericht eine Gesamtpreissumme von CHF 10'000 zur Verfügung. Die Preissumme wird auf drei gleichwertige Preise und vier gleichwertige Anerkennungen aufgeteilt:
PREISE
WHY WAIT - CHF 2'000
Sibilla Pollini
Polytechnic University of Milan

UTOPIA S-NOW - CHF 2'000
Sofia Shcherbak
Kazan State University of Architecture and Engineering

THE BATTLE OF HEIGHTS: WHO'S LOWER? - CHF 2'000
Valeriia Burkova
Kazan State University of Architecture and Engineering

ANERKENNUNGEN
HOW TO FIGHT LONELINESS - CHF 1'000
Bruno Willen
Academy of Fine Arts Vienna
Carl Dissmann
Berlin University of the Arts

TOMORROW'S TOOLS TODAY - CHF 1'000
Markus Atarah
Nantes University
Risto-Matti Jönkkäri
Tampere University
Lasse Pekkala
Tampere University

MEMENTO VIVERE – MEMENTO BELLI - CHF 1'000
Jeongin Park
Hongik University, School of Architecture Seoul

SOUND SYSTEMS – BUILDING SONIC TERRITORIES - CHF 1'000
Mariami Kurtishvili
Berlin University of the Arts
