Bundeshaus West, Bern

Neuer Glanz für einen wichtigen Repräsentationsbau

Im Bundeshaus West, welches von 1852 bis 1857 erbaut wurde, befinden sich die Büros von zwei Bundesräten, der Bundeskanzlei sowie das Sitzungszimmer des Bundesrates. Einzig nach pragmatischen Kriterien waren die Räumlichkeiten den Bedürfnissen angepasst worden.

Ziel der Sanierung war es, das Gebäude wieder so herzustellen wie es den denkmalpflegerischen Standards entspricht – und es dem aktuellen Stand der Technik anzupassen, so auch durch den Einbau eines ausgeklügelten, prototypischen Behindertenlifts beim Haupteingang.

Spurensuche und Sicherung der historischen Substanz war einer der ersten Schritte der Arbeiten, die bei mehrheitlich laufendem Betrieb in verschiedenen Etappen und in unterschiedlicher Eingriffstiefe zwischen 2008 und 2010 ausgeführt wurden.

 

Interior Design

Zeitgemässer Auftritt ohne Modismen. Der Rückbau aktualisierte den technischen Standard und legte reizvolle Gebäudestrukturen und ornamentale Böden frei. Die Landesregierung erhielt einen eleganten, repräsentativen Auftritt vor historisch bedeutendem Ambiente, in das sich die bedürfnisorientierte Neumöblierung unaufdringlich einfügt.

 

Jahr 2010
Ansprechpartner Christoph Arpagaus
Auftraggeber Bundesamt für Bauten und Logistik BBL
Architekten Itten+Brechbühl AG; Flury und Rudolf Architekten
Generalplaner Itten+Brechbühl AG
Planung 2008–2009
Baubeginn 2008
Inbetriebnahme 2008–2010
Geschossfläche 15 760 m2
Bauvolumen 55 000 m3
Minergie Label BE-1492
Fotos Philipp Zinniker, Bern; Rudolf Steiner, Biel/Bienne