Wohnungsüberbauung Huberareal, Frauenfeld

2. Rang
Jahr 2010

Neue Bauten generieren zusammen mit den bestehenden flankierenden Bauten Aussenräume

Das Huberareal liegt an zentraler Lage in Frauenfeld, am Übergang von der Kern- zur Wohnzone. Eine besondere Qualität des Areals besteht in seinen verschiedenartigen Nachbarschaften: der kleinteiligen, durchgrünten städtebaulichen Struktur (Wohnbauten) im Osten, den Monumentalbauten (Verwaltung) im Süden und dem historischen Stadtkern im Westen. Der ehemalige Lehrgarten, heute „Botanischer Garten“ der Stadt Frauenfeld, wertet das Areal weiter auf.

Das städtebauliche Konzept basiert auf der Absorption der umliegenden städtebaulichen Qualitäten zur Bildung einer integrativen Identität der zukünftigen Wohnüberbauung. Zwei neue Wohnriegel (Mietwohnungen) führen die Ausrichtung und den Massstab der Verwaltungsbauten gegen Norden fort und schliessen diese Struktur mit einem dritten Wohnriegel entlang der Schulstrasse ab. Die bestehenden flankierenden Bauten generieren mit den projektierten Bauten neue Aussenräume mit unterschiedlichen Qualitäten: Zwischen den neuen Wohnriegeln und dem bestehenden Druckereigebäude entsteht eine neue, städtische Gasse. Diese wird im Norden durch einen begrünten Platz, welcher den Beginn der Kernzone ankündigt, abgeschlossen. 

Die Wohnriegel bilden zusammen mit der bestehenden Turnhalle einen Park, welcher mit dem Botanischen Garten verbunden ist. Zwei Parkvillen mit Eigentumswohnungen schaffen mit dem bestehenden „Roten Haus“ eine städtebauliche Komposition.

Ansprechpartner Alain Krattinger
Auftraggeber Wohnpark Promenade AG
Architekt Itten+Brechbühl AG
Studienauftrag auf Einladung 2010