Wohnungen Eaux-Vives, Stadtteil Eaux-Vives, Genf

5. Rang
Jahr 2014

Grid
Zip-EV stützt sich auf eine Grundstruktur mit den Massen 5,40 m x 2,70 m. Dieser geometrische Grundwert ist von der CEVA, welche die oberste Spielregel festlegt, vorgegeben. Er dient als Leitfaden für die Bestimmung der bebauten und unbebauten Flächen sowie der öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereiche.

Querverbindungen
Der Standort wird von Norden nach Süden von Gehwegen durchquert, die das neue Quartier Bahnhof Eaux-Vives mit dem bereits existierenden Stadtgefüge verbinden. Das Projekt trägt der Bedeutung dieser Verbindungswege Rechnung und sieht unbebaute Flächen vor, um diese für das Leben des Stadtviertels unentbehrlichen urbanen Nahtstellen zur Geltung zu bringen.

Esplanade
Die Esplanade ist das Herzstück des Quartiers. Sie wirkt wie ein Reissverschluss, der die verschiedenen angrenzenden Stadtteile zusammenfügt und dient als Bindeglied eines städtischen Gefüges unterschiedlicher Dichte. An den Stellen, an denen sich die Esplanade und die Querverbindungswege kreuzen, sind öffentliche Anlagen vorgesehen. Sie wirken wie Katalysatoren für das gemeinschaftliche Leben. Darüber hinaus vermindern sie die Korridorwirkung, indem sie die öffentlichen Anlagen erweitern, und bringen Leben in das Stadtviertel.

Zugänge
Die öffentlichen Anlagen, die auf der Esplanade zur Verfügung stehen, bieten Raum für gemeinschaftliche und sportlichen Aktivitäten des Quartiers. Der Zugang zu diesen Anlagen ist von den öffentlichen Bereichen aus möglich. Der Eingang zu den Wohnungen ist nicht direkt von den öffentlichen Plätzen aus möglich. Er befindet sich etwas abseits der Gemeinschaftsaktivitäten.

Sichten
Die vorgeschlagene Volumetrie ist darauf ausgerichtet, gegenüberliegende Häuserfronten möglichst zu vermeiden und den Wohnungen ungehinderte Sicht zu bieten. Die Fassaden der Lose F sind so weit wie möglich von den Losen B/BC/C entfernt. Unterschiedliche Gebäudehöhen zwischen den Volumen geben den Blick in verschiedene Richtungen frei.

Gärten
Die Dachflächen sind begrünt. Hier stehen den Bewohnern hängende Gärten zur Verfügung sowie Gemeinschaftsgärten, die den sozialen Zusammenhalt fördern und den Anbau von Gartenkräutern, Gemüse und Kleinobst ermöglichen.