Universitätsspital Genf HUG

2. Rang
Jahr 2006

Ausgangslage

Um den unmittelbaren Ausbaubedarf zu decken und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, hat das Universitätskrankenhaus Genf einen internationalen zweistufigen
Architekturwettbewerb für einen Neubau ausgelobt.

Das Programm umfasste:

  • Neues Bettenhaus mit 420 Betten
  • Erweiterung des bestehenden OP-Bereiches um fünf neue Säle
  • Erweiterung der Intensivpflege
  • Schaffung eines neuen Eingangbereiches für das Krankenhaus
  • Neugestaltung des Aussenraums

Das Ziel

Unser Ziel war eine moderne effiziente und voll funktionale Typologie eines Krankenhauses zu entwickeln, die gleichzeitig neue architektonische Akzente setzt. Lange Korridore und dunkle Kernzonen sollen vermieden werden.

Die Lösung

Unser Vorschlag basiert auf zwei «Pflegewinkeln» pro Etage, die gespiegelt um die Mittelachse angeordnet werden. Die winkelförmige Anordnung der Einheiten mit dem zentralen Stationszimmer erlaubt eine optimale Überwachung und sorgt für kurze Wege des Personals. Verbunden sind die beiden «Pflegewinkel» über eine zentral gelegene offene Erschliessungszone mit den beiden daran anschliessenden Atrien.

Mit dieser Typologie werden alle Räume natürlich belichtet, was die Flexibilität der Zuteilung und die Qualität des Aufenthalts nachhaltig verbessert. Die offenen Erschliessungszonen und Passerellen bieten einen räumlich interessanten Innenraum der einen Weg weg von einer «typischen Krankenhausatmosphäre» hin zu einem «healing environment» weist.

Auftraggeber Etat de Genève, DCTI
Architekten/Generalplaner Itten+Brechbühl AG / Tekhne Management SA
Geschossfläche 40 683 m2
Bauvolumen 144 344 m3
Einstellplätze 124