1. Preis
Jahr 2019

Hoferbad, Appenzell AI

Der Bereich südlich des Bahnhofs ist in Appenzell geprägt durch eine dichte, kleinmassstäbliche Bebauung, ergänzt mit einigen dominanten Bauvolumen. In diesem Spannungsfeld werden zwei grossformatige Baukörper erstellt, die jeder für sich in vier gegeneinander verschobene Giebel unterteilt sind, um sich in die benachbarte Baustruktur einzufügen, die Nutzung abzubilden und die typische Appenzeller Bauweise der eng zusammenstehenden, farbigen, giebelständigen Häuser aufzunehmen.

Zusammengefasst werden die Gebäude mit einem Sockel, der die Tiefgarage aufnimmt und die öffentlichen und privaten Bereiche im Aussenraum auf einfache Weise trennt. Beide Baukörper werden als effiziente Mehrspänner organisiert, mit jeweils einer Einheit pro Giebel. Der nördliche Baukörper orientiert sich komplett gegen Süden, während sich der südliche Baukörper aufgrund der Beeinträchtigung durch den angrenzenden Gewerbebau zweiseitig nach Westen und Osten ausrichtet.

Auftraggeber Relesta AG
Architekt Itten+Brechbühl AG
Geschossfläche 10 051 m2
Gebäudevolumen 33 095 m3
Wohnungen 39
Visualisierungen nightnurse images, Zürich
Modell Beatrice Brocker, St. Gallen