Erweiterung Spital Uster ZH

3. Rang
Jahr 2014

Die neue Raumgeometrie der gesamten Anlage setzt im Areal ein klares Zeichen, das in seiner Zeitlosigkeit ganz selbstverständlich wirkt

Das Projekt reagiert auf die ablesbare historische Struktur der bestehenden Anlage, ergänzt, beruhigt und erweitert sie um einen volumetrisch ähnlichen Baukörper. Die beiden markanten Gebäude werden mit einem zweigeschossigen Trakt verbunden. Dieser Verbindungstrakt nimmt den vorhandenen Massstab der Umgebung auf und wird im Erdgeschoss als die Fortsetzung der Arkaden beim benachbarten Altersheim ausgebildet. Das Reha Gebäude wird nicht direkt am Strassenrand positioniert sondern in den Park gestellt um massstäbliche Zurückhaltung dem bestehenden Gegenüber zu leisten.

Mit einer einfachen Geste, wird das bestehende Volumen des Spitals um einen dritten Flügel im Westen ergänzt. Somit entstehen mehrere Innenhöfe die mit verschiedenen Themen bespielt werden und ihre Fortsetzung im Reha Neubau wiederfinden. Das bestehende Spital wird samt seinen Funktionen belassen, wo nötig saniert, umgebaut oder lokal ergänzt, erweitert und mit einer neuen vorgesetzten Glasfassade versehen. Diese Art Fassade lässt an manchen Stellen zu, dass man die bestehende Fassade des Spitals wie eine Kulisse wahrnimmt. Auch die gewollte Spiegelung trägt zu einem spannenden Spiel zwischen dem Neubau und den bestehenden benachbarten Bauten bei. Durch die Bedruckung der Glasflächen wird es möglich, die Übergänge in der Fassade zwischen Alt und Neu reibungslos zu gestalten.

Ansprechpartner Alain Krattinger
Auftraggeber Spital Uster und Stiftung Höhenkliniken Davos Wald
Architekten und Generalplaner Itten+Brechbühl AG
Projektwettbewerb 2013-2014
Geschossflächen 62 695 m2
Gebäudevolumen 188 966 m3