Jahr 2019

Areal Stadtsäge St. Gallen

Die Überbauung gliedert sich in fünf Baukörper und fügt sich in die vorhandene Körnung am Fusse des Freudenbergs ein. Analog zu den meisten Gebäuden des Siedlungsrands sind die Gebäude quer zum Hang ausgerichtet.

Das Bebauungsmuster sieht einen parallel zur Molkenstrasse ausgerichteten Baukörper vor, der talseitig einen Platz als Auftakt zur Siedlung ausbildet, sich durch seine Staffelung an den Masstab der Steingrüblistrasse anpasst und hangseitig den Zugang zu den vier siedlungsinternen Baukörpern freigibt.

Die drei hinteren Baukörper nehmen studentisches Wohnen für zusammen 231 Studenten auf. Dabei sorgt der spezielle Charakter des Orts für einen nahtlosen Übergang vom eher städtischen Raum im westlichen Teil zum vom Wald umschlossenen, ländlich geprägten Raum im Osten der Parzelle.

Für die Baukörper wird ein Architypus entwickelt, der mit Kommunikationsräumen im Innen- und Aussenraum das Zusammenleben der Studenten fördern soll und gleichzeitig Raum für Ruhe und Rückzug in den Privaträumen zu den Grünzügen bietet.

Auftraggeber Ortsbürgergemeinde St. Gallen
Investor Swiss Prime Anlagestiftung
Architekt Itten+Brechbühl AG
Geschossfläche 14 852  m2
Gebäudevolumen 47 581 m3
Visualisierungen nightnurse images, Zürich
Modellbau Beatrice Brocker, St. Gallen