Spital Thun BE: Neubau Notfall / Ausbau 2. Geschoss (strategische Freifläche)

Der Notfall wurde zum Notfall

Die Notfallstation des Spitals Thun stammt aus dem Jahr 1987 und wurde für 8000 Fälle pro Jahr angelegt. Heute rechnet man mit 10 000 Fällen. Eine Erweiterung drängte sich auf. Im Hof der Spitalbauten schiebt sich der neue, zweigeschossige Baukörper in das Bestehende ein. Das Gebäude ist als Skelettbau mit vorfabrizierten Betonstützen konzipiert. Der Innenausbau erfolgte in Leichtbauweise mit Gipsständerwänden. Die Anordnung der Räume ermöglicht reibungslose und effektive Abläufe der vielen parallel laufenden Behandlungen. Das Raumprogramm umfasst 19 Notfallkojen, einen Schockraum, die Radiologie, die Räume für Kleineingriffe, das Gynäkologie- und das Gipszimmer, die Isolationszimmer, die Dekontaminationsräume und Triageplätze.

 

Interior Design

Beschränkte Erweiterung. Die neue Anordnung der Räume entspricht den heutigen medizinischen und technischen Standards und ermöglicht reibungslose Abläufe bei Parallel-Behandlungen. Die zurückhaltend gestalteten Behandlungsräume lassen Freiraum für die prägnante Signaletik und die auffälligen Kernzonen.

 

Jahr 2012/2014
Ansprechpartner Christoph Arpagaus
Auftraggeber Spital STS AG
Architekt/Generalplaner Itten+Brechbühl AG
Totalunternehmer Itten+Brechbühl AG
TU Wettbewerb 2010
Planung 2011; N2 2012
Baubeginn 2011; N2 2012
Inbetriebnahme 2012; N2 2014
Bruttogeschossfläche 4217 m2
Bauvolumen 13 876 m3
Minergie Standard
Fotos Sandra Stampfli, Bern