Sozialpädagogische Institution, Lavigny VD

Nach dem Modell von organischen Strukturen

Die Institution de Lavigny, eine gemeinnützige Stiftung, ist auf die Pflege von Menschen mit neurologischen Störungen spezialisiert. Durch den Neubau werden die bestehenden Gebäude ergänzt.

Analogien zu organischen Strukturen sind die Planungsgrundlage. Jede der drei Zellen ist in ihrer spezifischen Funktion angelegt – und integriert sich konsequent in das Ganze. Die Anlage ist so geplant, dass neue Zellen hinzugefügt werden können.

Wie eine offene Hand formieren die drei leicht wirkenden Pavillons eine Eingangs- und Empfangssituation. Die Raumgeometrie mit den markanten, offenen Winkeln ermöglicht es dem Personal, überall eine rasche Sichtkontrolle über die verschiedenen Lebensräume zu gewinnen – im Interesse und zum Schutz der Patienten.

Jahr 2010
Ansprechpartner Robin Kirschke
Auftraggeber Institution de Lavigny
Architekten/Generalplaner Itten+Brechbühl AG und Tekhne SA
Wettbewerb 1. Rang 2007
Planung 2007
Baubeginn 2009
Inbetriebnahme 2010
Geschossfläche 4800 m2
Bauvolumen 23 000 m3
Minergie P-ECO
Kapazität 72 Personen
Fotos Pierre Boss, Renens / Laszlo Horvath, Bern