Omega Museum und Konferenzzentrum, Biel BE

Schon der gläserne Eingang mit seiner offenen Treppe signalisiert, dass das O2 als Publikumsgebäude konzipiert ist: Hier befinden sich im ersten und zweiten Geschoss die Museen der Marken Swatch und Omega. Im dritten Geschoss ist deren Administration, im vierten der Konferenzsaal mit Foyer untergebracht. Die Fassade – aus geschosshohen Elementen gebildet – ist zwischen den Holzträgern vertikal geteilt und mit aussenliegendem Sonnenschutz belegt.

Die Holzbauteile wurden vorfabriziert und mit höchster Präzision zusammengefügt. Dies stellte gewaltige Anforderungen an alle Beteiligten hinsichtlich Planung, Konstruktion, Fabrikation und Montage. Offen und durchlässig ist das gewölbte Erdgeschoss. Die Betonpfeiler und Glaselemente mit ihren organischen Formen, manche davon in Einzelanfertigung, wurden aufwändig mit Hilfe von computergestützten Verfahren hergestellt. Der ovale Konferenzraum legt sich wie ein Ei ganz oben in das Gebäude hinein, von der Verlängerung des Swatch-Gebäudes gleichsam schützend überwölbt. Die darunter liegende Hayek-Strasse mutet dadurch als Platz an.

Ansprechpartner Sergio Gil-Lopez; Hoti Feim; Jan Stöcker; Christian Frischknecht
Auftraggeber Swatch AG und Omega SA
Architekten ShigeruBan Architects Eur.; Itten+Brechbühl AG
Planung 2013
Inbetriebnahme 2019
Geschossfläche 5596 m2
Bauvolumen 30 700 m3
Fotos Philipp Zinniker, Bern