Kantonales Laboratorium, St. Gallen

Elaboriertes Laborgebäude

Die Fensterfront des viergeschossigen Baus ist leicht zurückgesetzt, auf Brüstungshöhe kragt waagrecht ein Fassadenelement aus. Dort verlaufen an Metallstangen die Brisesoleils, so dass die äussere Fassade je nach dem Lichteinfall changiert, der die Storen steuert. Zum Spannungsreichtum tragen auch die stockwerkweise horizontal versetzten Fenster bei.

Als Dreibünder angelegt, wird der Bau durch den Kernbereich und zwei Korridore erschlossen. Die Labors befinden sich an der Fensterfront. Flexibilität war das oberste Gebot für die technische Infrastruktur. Die Installationen sind offen an der Decke geführt und bilden in jedem Geschoss eine geschlossene Einheit, so dass bei Umbauten die einzelnen Geschosse unabhängig bespielt werden können.

 

Ansprechperson Christoph Arpagaus
Auftraggeber Kanton St. Gallen, Baudepartement, Hochbauamt
Architekt Itten+Brechbühl AG
Wettbewerb 1. Preis 1991
Baubeginn 1998
Inbetriebnahme 2000
Geschossfläche 5500 m2
Bauvolumen 22 000 m3
Einstellplätze 500
Fotos Michael Rast, St. Gallen