Interkantonale Försterschule und Bildungszentrum, Lyss BE

Holz fügt sich zu Holz

Mit Ausnahme des 160 Meter langen Betonsockels ist bei der dreigeschossigen Försterschule alles aus Holz. In den 1990er-Jahren bedeutete das eine architektonische Pioniertat.

Konstruktiv war das Gebäude ursprünglich als Betonskelett angedacht, wurde dann aber durchwegs mit Holz ausgeführt – wobei innovative Formen der Holzverbindung entwickelt wurden.

Zum Programm, Holz als zeitgemässen Baustoff auszureizen kam der Wille hinzu, ein ökologisches Modell zu schaffen: Alles Holz stammt aus der Schweiz, es ist zweitklassiges Material, das massenhaft anfällt. Energetisch abgestimmte Gebäudehülle, Schnitzelheizung, Wärmerückgewinnung, Solarenergie und Wasserretention runden das Programm ab.

Die vier anschliessenden, kubischen Holzgebäude dienen dem Internatsbetrieb.

Jahr 1997
Ansprechpartner Christoph Arpagaus
Auftraggeber Stiftung Interkantonale Försterschule
Architekt/Generalplaner Itten+Brechbühl AG
Wettbewerb 1. Preis 1991
Baubeginn 1994
Inbetriebnahme 1997
Geschossfläche 12 000 m2
Bauvolumen 46 000 m3
Auszeichnungen SIB-Architekturpreis 1997
Preis Natur&Wirtschaft 1999
Fotos Hans Ege, Luzern
Georg Aerni, Zürich