Hallenbad Frutigen BE

Bergpanorama

Das Hallenbad ersetzt einen Bau aus den 1970er-Jahren, der grösstenteils durch einen Brand zerstört wurde. Die erhaltenen Teile sollten in den Erweiterungsbau integriert werden.

Es ist in erster Linie die neue, um 90° gedrehte Stützkonstruktion, die den Bau grosszügig macht. Die ganze Halle ist stützenfrei. Das Haupttragwerk besteht aus Brettschichtholzrahmen, die gegen Süden auf Stahlstützen lagern. Dort öffnet sich die Panorama-Fensterfront, die optisch das Hallen- mit dem Freibad verbindet.

Aus Stein sind Sitzflächen und Böden, aus Holz die Wände. In rotem Holz ist der Baukörper gehalten, in dem sich der Whirlpool und die Ruhezone befinden. Dieses eingeschobene Element bestimmt in klarer Weise die unaufgeregte Geometrie des Raumes mit.

Jahr 2008
Ansprechpartner Christoph Arpagaus
Auftraggeber Sportzentrum Frutigen AG
Architekten Itten+Brechbühl AG / Kaspar Giovanelli AG
Wettbewerb 1. Preis 2006
Planung 2006–2007
Baubeginn 2007
Inbetriebnahme 2008
Bauvolumen 14 800 m3
Fotos Markus Beyeler, Hinterkappelen