fmi-Regionalspital, Interlaken BE

Eingriffe und Erweiterungen bei laufendem Spitalbetrieb

Das Gesamtprojekt umfasste die Erneuerung/Erweiterung Notfall- und Operationsabteilung, Aufstockung Haus K, Brandschutzmassnahmen, Erdbebenertüchtigung und die Gebäudehüllensanierung Haus K.

Das Haus E des Regionalspitals Interlaken stammt aus den Jahren 1905 bis 1955, IttenBrechbühl realisierte in den 1970er-Jahren diverse Erweiterungsbauten. 2010 wurde ein Gesamtkonzept für die Erneuerung des OP-Bereichs und der Notaufnahme erarbeitet. Die obligatorischen Erdbeben- und Brandschutzmassnahmen führten dazu, das Haus E frei zu räumen, dort die Ambulatorien einzurichten, alle Pflegeabteilungen ins Haus K zu verlegen und dieses aufzustocken. Der OP-Bereich wurde gegen Osten ausgebaut. In einem nächsten Schritt wurde die Notfallabteilung auf zwölf Behandlungsplätze erweitert. Der Notfall hat einen eigenen Zugang im Nordosten. Patienten- und Personalflüsse sind überall konsequent getrennt. Die Fassade des pavillonähnlichen OP-Traktes besteht aus einer transluziden Doppelglashülle. Sie gewährt eine weite Aussicht und vermindert umgekehrt die Einsehbarkeit in das Herz des Spitals. Schattierungen der Farben Grün, Rot, Blau und Gelb nehmen die parkähnliche Umgebung auf und schaffen architektonische und atmosphärische Akzente. In der Anästhesie ist die Decke mit einem Lichtspiel ausgestattet, das beruhigende Farbintervalle aussendet.

Ansprechpartner Christoph Arpagaus
Auftraggeber spitäler fmi ag Spital Interlaken
Architekt/Generalplaner Itten+Brechbühl AG
Baubeginn 2012 / 2013 / 2015
Inbetriebnahme 2014 / 2016 / 2016
Geschossfläche 18 405 m2
Bauvolumen   70 128 m3
Fotos

Sandra Stampfli, Bern
Hanspeter Bärtschi, Spiegel bei Bern

Luftaufnahme: © Rega