Centro Svizzero di Calcolo Scientifico (CSCS), Lugano TI

Spitzentechnologie und optimierte Energieeffizienz

Um in Spitzenwissenschaft und -forschung international konkurrenzfähig zu sein, betreibt die ETH Zürich im Tessin das Supercomputernetzwerk CSCS. Das Zentrum ermöglicht Forschungen zu Umwelt, Klima, Gesundheit und Wirtschaft. Das Gebäude von 1991 genügte energetisch den Anforderungen nicht mehr, denn Supercomputer erzeugen ungeheure Mengen an Wärme.

Einfache, flexible Strukturen, funktionsbezogene Raumorganisation und Etappierbarkeit sind die Hauptmerkmale des nachhaltigen Gebäudes, umweltfreundliche Kühlungstechnologie ist der Kern. Der Standort ermöglicht es, mit einer Leitung von nur drei Kilometern Länge Kühlwasser aus dem See zu gewinnen. Die Abwärme des CSCS soll ein neu geplantes Quartier heizen und  Warmwasser dorthin liefern.

Fernsehsendungen

«Einstein» auf SRF vom 16.01.2014

SF Tagesschau vom 31.08.2012

Ansprechpartner Alain Krattinger
Auftraggeber ETH Zürich, Abteilung Immobilien
Nutzer Swiss National Supercomputing Center CSCS
Architekten / Generalplaner Itten+Brechbühl AG
Baubeginn 2010
Inbetriebnahme 2012
Geschossfläche 5400 m2 Rechenzentrum
2600 m2 Bürogebäude
Fotos Roger Frei, Zürich / Marcelo Villada Ortiz, Lugano