IttenBrechbühl an der Architekturbiennale Venedig 2018

Am 24. Mai ist der Beitrag von IttenBrechbühl zur Architekturbiennale in Venedig erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden. Eine räumliche Installation zeugt anhand des Projekts SwissFEL von der Planungskompetenz von IttenBrechbühl. Gleichzeitig zeigt sie einen alternativen Ansatz zu der vom Drang zur Repräsentation geprägten Architektur. Ein schlichter, schwarzer Kubus steht ruhig, aber präsent im Raum. Ein Schriftzug und das ausströmende Licht weisen zum Eingang des Volumens. Im Innern tut sich eine vollkommen andere Welt auf: Hinterleuchtete Bilder lassen das über 750 Meter lange SwissFEL-Gebäude des Paul-Scherrer-Instituts erfahrbar werden: Ein Freier Elektronen Laser (FEL) steht in einem absolut kontrollierten, technisch hochpräzisen Raum, der mit neusten BIM-Planungsmethoden erstellt wurde. Der Raum wirkt zugleich fremd und faszinierend. Entstanden ist eine Ästhetik der Notwendigkeit, nicht eine Ästhetik des Wollens. So repräsentiert oder symbolisiert das SwissFEL-Gebäude nichts – es ist; oder wie Frank Stella es formuliert hat:

WHAT YOU SEE IS WHAT YOU SEE*

 *Frank Stella in a Q&A with Bruce Glaser and Donald Judd; Edited for the September 1966 issue of ARTnews by Lucy R. Lippard

Besuchen Sie uns bis zum 25. November im Palazzo Mora der europäischen Kulturstiftung in Venedig.

«Making of» des Beitrags

Chevy Chase und wie er SwissFEL sah an der Biennale Venedig