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«DIE BIM-METHODE IST ALLTAG»

BIM Projekt Scott Sports - Haustechnik

Die Digitalisierung der Baubranche verändert die Zusammenarbeit von Bauherren und Architekten, Planern und Fachplanern grundlegend. IttenBrechbühl hat sich in den letzten Jahren breite Erfahrung und praxisbezogenes Know-how mit der modellgestützten Arbeitsweise angeeignet. Einerseits durch deren Implementierung in den eigenen Projekten, andererseits durch die Mitarbeit in BIM-Expertengruppen.

Kurz: Wir ergänzen unsere Kompetenz als Architekten und Planer mit den Vorteilen der BIM-Methode, um ein Maximum an Planungsqualität und -sicherheit zu erreichen und die transparente Kommunikation für alle Beteiligten von Planungsbeginn bis hin zur Gebäudebewirtschaftung zu fördern.

Die beiden Arc Award BIM Gold 2016 und 2017 bestätigen unsere BIM-Kompetenz.

News: Arc Award BIM 2018 Projekteingaben

IttenBrechbühl bewirbt sich mit zwei Projekten für den Arc Award BIM 2018: dem Wohnbauprojekt für Studenten Vortex (Kategorie BIM Innovation) und dem neuen Hauptsitz des IOC (Kategorie Kollaboration), beide in Lausanne. Wir hoffen auf einen dritten Arc Award BIM in Folge!

Vortex Studentenwohnheim, Lausanne
Vortex, Lausanne
IOC Hauptquartier, Lausanne
Hauptsitz IOC, Lausanne

Kundenziele auf BIM übersetzen

Nicht alles, was mit der BIM-Methode möglich ist, ist auch sinnvoll.

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Definition ihrer Ziele in Bezug auf ein Bauprojekt und beim Entscheid, wie sie die BIM-Methode für die Zielerreichung wirtschaftlich einsetzen. Wir beraten Sie fundiert, klären so Ihre Erwartungen an die Modelle und Prozesse und finden für das jeweilige Projekt die optimale Lösung. Das gilt insbesondere für den Detaillierungsgrad der Projektinformation generell und hinsichtlich späterer Bewirtschaftung.

Projekte kollaborativ abwickeln

IttenBrechbühl bietet ihren Kunden BIM-Erfahrung kombiniert mit firmenweit eingesetzten Instrumenten der Projektplanung und des Projektmanagements.

Ausserdem sind wir dank der Mitarbeit in Arbeitsgruppen des SIA und innerhalb unseres Netzwerkes nah am Puls der digitalen Entwicklungen. So stellen wir sicher, dass unser Knowhow dem aktuellen Stand der Erkenntnisse der Baubranche entspricht und die BIM-Methode optimal zu Gunsten des Projekterfolgs eingesetzt wird.

Ein wichtiges Instrument dabei ist der BIM-Projektabwicklungsplan, an dessen Template in der D0270 des SIA IttenBrechbühl massgeblich mitgearbeitet hat und ihn selber in den Projekten zum Einsatz bringt.

Open BIM und Closed BIM

Um alle Generalisten und Spezialisten zusammenzubringen, arbeitet IttenBrechbühl wenn immer möglich mit offenen Standards – insbesondere mit dem offenen Datenmodell IFC 4 (SN EN ISO 16739) – und wickelt so Projekte im «Open BIM» ab. Doch auch mit «Closed BIM» haben wir Erfahrungen gesammelt und richten die Prozesse entsprechend ein, wenn der Auftraggeber dies wünscht.

BIM-Projekte

  • IttenBrechbühl engagiert sich in der Schweiz und auf internationaler Ebene in der Normierung von digitalen Methoden und Prozessen. Unsere Experten sind in folgenden Arbeitsgruppen und Kommissionen aktiv:

    SIA Merkblatt 2051 BIM

    SIA Dokumentation 0270 BIM

    SIA Dokumentation 0271 BIM

    Bauen Digital Schweiz

    Use Case Management (Bauen Digital Schweiz)

    buildingSMART Switzerland

    CRB

  • BIM-Methode

    Digitales Planen, Bauen und Betreiben, welches die Verwendung von digitalen Bauwerksmodellen in Kombination von geeigneten Organisationsformen und Prozessen beinhaltet. Im amerikanischen Raum als VDC (Virtual Design & Construct) bekannt.

     

     

    BIM

    Building Information Modelling:

    Teil der BIM-Methode, welche die Erzeugung und die Verwaltung von digitalen Modellen einschliesslich der

    physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Bauwerks oder eines Geländes beinhaltet. Die digitalen Modelle stellen dabei eine Informationsdatenbank rund um das Bauwerk oder das Gelände dar und sind eine

    verlässliche Quelle für Entscheidungen während des gesamten Lebenszyklus, von der strategischen Planung bis zum Rückbau.

    BAP

    BIM-Projektabwicklungsplan BAP (BIM Execution Plan BEP):

    Dokument, das die Grundlage einer BIM-basierten Zusammenarbeit festlegt. Der BIM-Projektabwicklungsplan legt die Ziele, die organisatorischen Strukturen, die Verantwortlichkeiten und den Rahmen für die BIM Leistungen fest. Er definiert die Prozesse und Austauschanforderungen der einzelnen Beteiligten.

    IAG

    Informationsanforderung Auftraggeber IAG:

    Spezifikation der Informationen in Form von digitalen Bauwerksmodellen, Plänen und Dokumenten, die im Verlauf des Planungs- und Bauprozesses dem Auftraggeber abzuliefern sind. Sie liefern die Antwort auf den Informationsbedarf des Auftraggebers. Einzelne Informationslieferungen werden umgangssprachlich auch als „Data drop“ bezeichnet.

    IAN

    Informationsanforderung Auftragnehmer (IAN):

    Spezifikation der Informationen in Form von digitalen Bauwerksmodellen, Plänen und Dokumenten, die im Verlauf des Planungs- und Bauprozesses unter den Auftragnehmern ausgetauscht werden. Sie liefern die Antwort auf den Informationsbedarf des Auftragnehmers.

    IAB

    Informationsanforderung Bewirtschafter IAB:

    Spezifikation der Informationen in Form von digitalen Bauwerksmodellen, Plänen und Dokumenten, die für die Bewirtschaftung notwendig sind. Sie liefern die Antwort auf den Informationsbedarf der Organisation.

    IMB

    Informationsmodell Bewirtschaftung IMB:

    Digitales Bauwerksmodell für die Bewirtschaftung eines Bauwerks. Dies wird spezifiziert durch die Informationsanforderung der Bewirtschaftung (IAB).

    IMP

    Informationsmodell Projektierung IMP:

    Digitales Bauwerksmodell für die Planungs- und Bauphasen eines Bauwerks. Dies wird spezifiziert durch die Informationsanforderung der Auftraggeber (IAG) und der Auftragnehmer (IAN).

    ICE

    Integrierter Kollaborationsworkshop (Integrated Concurrent Engineering Session ICE-Session)

    Integrierte, transdisziplinärer Integrale Kollaborationsworkshops im Planungsteam oder Teilen davon zur Lösungs- und Entscheidungsfindung. In der Regel werden dazu digitale Bauwerksmodelle verwendet. Je nach

    Ziel dieses Workshops ist er durch Entscheidungsträger zu erweitern.

    little BIM

    Ausdruck für die Anwendung der BIM-Methode, die sich auf einzelne Disziplinen beschränkt und auf den Austausch und die gemeinsame Nutzung von digitalen Bauwerksmodellen verzichtet.

    BIG BIM

    Ausdruck für die interdisziplinäre Anwendung der BIM-Methode auf der Basis gemeinsam genutzter digitaler Bauwerksmodelle.

    Open BIM

    Software-unabhängiger Datenaustausch von digitalen Bauwerksmodellen mittels offenen, nicht-nativen Dateiformaten, z.B. IFC, usw.

    Closed BIM

    Software-abhängiger Datenaustausch von digitalen Bauwerksmodellen mittels geschlossenem, proprietärem Dateiformat.

    Fachmodell

    Disziplinspezifisches Modell, welches durch einen Architekten, Ingenieur, Fachplaner oder Spezialisten erstellt (z.B. Architektur-, Tragwerks-, Lüftungsmodell, usw.) und weiterentwickelt wird. Es besteht aus Modellelementen, die in einer BIM-fähigen Software erstellt werden. Dazu sind die entsprechenden Modellierungswerkzeuge zu nutzen.

    Referenzmodell

    Fachmodell, das die Basisinformationen für die weiteren Planungsbeteiligten enthält. Im Hochbau ist z.B. das Architekturmodell in der Regel das Referenzmodell für die weiteren Fachmodelle.

    Koordinationsmodell

    Aggregiertes Modell, das für die Koordination und Überprüfung der Fach- und Teilmodelle temporär gebildet wird. Koordinationsmodelle finden auch für die Fachkoordination Verwendung.

    LOIN*1

    Beschreibt den geforderten Entwicklungstand der Ergebnisse eines Projekts aus der Sicht des Auftraggebers. Der geforderte LOIN wird in den Informationsanforderungen des Auftraggebers (IAG) festgehalten. Diese werden aus dessen Zielen und Anwendungen abgeleitet.

    LOI*2

    Definiert Umfang und Gehalt der nichtgeometrischen Informationen, die ein Modellelement beschreiben.

    LOG*2

    Definiert die Detaillierung der geometrischen Repräsentation eines Modellelements. Im Sinne der Leistungsfähigkeit soll die Detaillierung nur so fein wie notwendig gehalten werden. Sie kann im Projektverlauf verfeinert werden, wenn dies die Ziele erfordern.

     

     

    EDA

    Verantwortlicher für einzelne Merkmale eines Modellelements (Element Data Author)

    EDD

    Verantwortlicher für die Erstellung von Modellelementen (Element Data Documenter)

    VDR

    Zulässiger Wertebereich des Informationsgehalt (Valid Data Range)

    IFC

    Industry Foundation Classes:

    Hersteller- und länderübergreifende Schnittstelle bzw. Datenaustauschformat für den modellbasierten Daten und Informationsaustausch in allen Planungs-, Ausführungs- und Bewirtschaftungsphasen.

    BCF

    BIM Collaboration Format:

    Offenes Dateiformat, welches dem Austausch von Nachrichten und Änderungsanfoderungen zwischen BIM-Viewern und BIM-Software dient.

    Quellen: SIA 2051, SIA D0270

     

    *1: In künftigen EN-Normen wird der heute bekannte Begriff Level of Development (LOD) als Level of Information Need (LOIN) bezeichnet, damit unterschiedliche Interpretationen mit LOD (Level of Detail, Level of Definition, Level of Development usw.) vermieden werden können. Eine entsprechende Norm befindet sich derzeit in Erarbeitung.

    *2: LOG und LOI werden durch den Auftragnehmer auf Grund der Informationsanforderungen, welche aus dem LOIN abgeleitet werden, definiert. Diese Definition wird sinnvollerweise auf Stufe der einzelnen Modellelemente und in Form eines Modellelementkatalogs festgehalten. Der Modellelementkatalog ist in der Regel Sache des Auftragnehmers.

     

  • IFC 2 eBKP-H Regelsatz

    Prototyp in Zusammenarbeit mit CRB zur Swissbau 2018

    Marc Pancera, Daniel Riondel, Peter Scherer

    Der «IFC 2 eBKP-H» Regelsatz wurde in Zusammenarbeit mit dem CRB auf die Swissbau 2018 hin erstellt und anschliessend zu einer BETA-Stand konsolidiert. Dieser Stand ist unter folgendem Link abrufbar:

    https://app.smartsheet.com/b/publish?EQBCT=407e462cc3e543a8ab97373f76f2587c

    Der Regelsatz wird beim CRB geprüft und im Zusammenhang mit der Überarbeitung des «eBKP Gate BIM» als offizielles CRB Dokument veröffentlicht.

    Ziel der kostenlosen Veröffentlichung des Regelsatzes ist es, die Systematik der Klassifizierung auf Basis der IFC Merkmale aufzuzeigen. Gleichzeitig soll so auch Feedback vom Markt eingeholt werden. Anregungen und Ideen senden Sie bitte direkt an den Projektleiter eBKP-H Gate BIM Marcel Chour.

    Beschrieb mit Hinweisen zum Regelsatz herunterladen

  • IfcEntity Liste zur Verständigung des Datenmodells IFC von buildingSMART

    Marc Pancera

    IFC (Industry Foundation Classes) ist die Hersteller- und länderübergreifende Schnittstelle bzw. Datenaustauschformat für den modellbasierten Daten- und Informationsaustausch in allen Planungs-, Ausführungs- und Bewirtschaftungsphasen.

    Zur Dokumentation

    IttenBrechbühl arbeitet intensiv mit dem IFC Datenmodell. Zur etwas verständlicheren Darstellung in den Planungsteams wurde eine Auflistung der wichtigstens Entitäten vorgenommen inkl. den zugehörigen «PredefinedType» zusammen mit einer Übersetzung in Deutsch wo noch keine vorhanden war.

    https://app.smartsheet.com/b/publish?EQBCT=3dcc418f6e60450ebc8072432d56c113

    Mit der Filterfunktion können die Sichtweisen der Disziplinen eingenommen werden, wobei es natürlich erlaubt ist auch Entitäten aus anderen Disziplinen zu verwenden. Ziel der Liste ist insbesondere das Aufzeigen der bereits bestehenden «PredefinedType» z.B. für Bekleidungen, Sanitärapparate, Elektroapparate etc.

    Der Inhalt der Liste beschreibt das Datenmodell IFC4 Add 2. Die Rechte bleiben bei buildingSMART.

Kontakt

Für Fragen zu BIM und den Leistungen von IttenBrechbühl kontaktieren Sie bitte unsere BIM-Experten, Marc Pancera und Andreas Jöhri, per E-Mail an bim@ittenbrechbuehl.ch.