Geschichte

Geschichte

  • Frühe Spezialisierung auf Spitalbauten

    1922 gründeten Otto Rudolf Salvisberg und Otto Brechbühl in Bern ein gemeinsames Büro und legten damit den Grundstein für IttenBrechbühl. Der Durchbruch gelang 1924/25 mit dem Wettbewerb für das Lory-Spital, dem das Säuglingsheim in der Elfenau folgte. Den dritten 1. Preis errangen sie mit den Institutsgebäuden der Universität Bern. Damit war das Büro in der damaligen Architekturszene etabliert. Für Hoffman-La Roche wurden die beiden ab 1934 im In- und Ausland die Hofarchitekten. Nach dem frühen Tod Salvisbergs übernahm Brechbühl 1940 das Berner Büro. In den 60ern stiess Jakob Itten hinzu, bis Anfang der 70er wuchs man auf über 200 Mitarbeitende und etablierte sich dank einiger Grossprojekte als Spezialisten für das Gesundheitswesen.

  • Wiederbesinnung auf Entwurfsqualität

    Der Konjunkturabschwung nach dem Ölschock führte zum Zusammenbruch der Auftragslage. 1975 zwangen die Banken Itten zur Übergabe an einen stärkeren Partner, Motor Columbus.

    Ende 1979 traf Peter Staub als neuer Geschäftsführer auf eine desolate Firma. Die mittlerweile 80 Mitarbeiter hatten wenig Arbeit, es gab kaum noch Entwurfsarchitekten. Der innere Wiederaufbau begann mit einer langfristigen Strategieplanung. Mit jungen Architekten gelang es, in rund 50 Wettbewerben zwölf 1. Preise zu erringen, architektonische Qualität wurde wieder zum Hauptthema. Der Technopark in Zürich, der Behandlungstrakt des Zürcher Unispitals, die Schule für Pflegeberufe in Interlaken und die Pathologie in Bern waren Projekte dieser Zeit. Zunehmend übernahm man auch Bauherrenaufgaben und bearbeitete als Erste die Industriebrachen der Schweiz. 1990 zog sich Motor Columbus zurück, Peter Staub übernahm die Firma zusammen mit Hans Eggen. 

  • Solides Fundament für die Zukunft

    1993 übernahm die Gartenmann & Partner AG die Aktien an der Itten+Brechbühl AG. Eine neue Ära beginnt. Aus den 45 Mitarbeitenden wurden bald über 200. Weitere Standorte wurden gegründet, Themengebiete und Leistungsspektrum laufend ausgebaut. Neben dem Entwurf hat die Realisierung und die enge Vernetzung von Know-how und Kompetenz über den ganzen Planungs- und Realisierungsprozess ein grosses Gewicht.

    2012 beschloss Nick Gartenmann seine Nachfolge zu regeln und übergab den Grossteil des Aktionariats an seine langjährigen Kadermitarbeiter. Die heutigen Partner stehen dafür ein, das gesunde und bestens positionierte Unternehmen weiter zu stärken und auszubauen.